Architekturpsychologie - Lebensräume, die Menschen stärken.
Jeder Raum wirkt – ob Sie es merken oder nicht. Studien zeigen: Licht, Farben und Proportionen können Stress senken, Kreativität fördern und sogar unser Miteinander verändern.
Mit Architekturpsychologie gestalten wir Räume, die den Menschen in Einklang mit seiner Umgebung und der Natur bringen. So entstehen Orte, die Konzentration, Erholung und soziale Verbundenheit unterstützen – zuhause, im Büro oder in sozialen Einrichtungen.
Stellen Sie sich vor, Ihr Raum inspiriert Sie täglich, gibt Sicherheit und fördert Ihre Work-Life-Balance. Räume, die nicht nur schön aussehen, sondern Kraft und Klarheit vermitteln.
Wer versteht, wie Räume auf Menschen wirken, plant nachhaltiger funktional, wirtschaftlich
und mit Mehrwert für alle Nutzer.
WIR verbringen über 90% unseres Lebens in Innenräumen!
Doch kaum jemand fragt sich:
Wie beeinflussen diese Räume eigentlich unser Denken, unsere Entscheidungen, unsere Beziehungen?
Mir wurde das erst klar, als ich – nach vielen Jahren als Marketing-Leiterin – zu Hause saß, in der Elternzeit mit meinen drei Kindern. Plötzlich war der Raum nicht mehr nur ein Hintergrund, sondern ein Mitspieler. Ein chaotisches Zimmer machte uns alle unruhig. Ein aufgeräumter, lichtdurchfluteter Ort ließ den Tag ganz anders beginnen.
Diese Beobachtung ließ mich nicht mehr los. Ich begann zu lesen, zu forschen – und entdeckte die Wohn- und Architekturpsychologie. Studien zeigen: Schon die Höhe einer Decke kann beeinflussen, ob wir uns eher kreativ oder analytisch fühlen. Sogar die Blickrichtung aus dem Fenster verändert messbar unser Stresslevel.
Heute verbinde ich dieses Wissen mit meinem Organisationstalent und meinem Blick für Struktur. In meiner Arbeit unterstütze ich Menschen dabei, sich in Ihren Räumen erholt und produktiv zu fühlen. Offensichtlich und repräsentativ wirken ist das eine, doch Erholungswerte schaffen und gelebtes Wohlbefinden kreieren das andere. Das Zuhause sollte eine stimmiger Lebensraum sein, der Personen den größt möglichen Freiraum für die persönliche Entfaltung bietet. Besonders im Zusammenleben mit heranwachsenden Kindern sind dies wesentliche Aspekte.
Denn wir gestalten nicht nur Räume. Räume gestalten uns.
Julia Schönfeld
Wohnen und Wohlbefinden
Die Wohnpsychologie stellt eine einfache, aber tiefgehende Frage:
Wie können Räume uns stärken – statt uns nur zu umgeben?
Wir Menschen stammen aus der Natur. Heute verbringen wir jedoch über 90 % unserer Zeit in Gebäuden. Unser Körper und Geist sehnen sich nach Licht, Weite und Verbindung zur Umwelt.
Damit wir uns in unseren Räumen wirklich zu Hause fühlen, brauchen wir mehr als Möbel und Wände:
Wir brauchen Orte, die unsere natürlichen Bedürfnisse aufgreifen, uns Sicherheit und Geborgenheit vermitteln – und uns Raum geben, wir selbst zu sein.
Gleichzeitig tragen wir alle unsere „inneren Räume“ - unsere Wurzeln in uns:
Erinnerungen an Kindheitsorte, vertraute Gerüche, die uns beruhigen oder Lichtstimmungen, die sofort Heimatgefühle wecken.
Diese persönlichen Wurzeln wirken mit, wenn wir unsere Umgebung wahrnehmen und gestalten.
Genau hier setzt die Wohnpsychologie an.
Sie verbindet psychologisches Wissen mit Architektur, Interior Design und Raumplanung – und öffnet den Blick für Räume, die weit mehr sind als funktional:
Räume, die unser Denken klären.
Räume, die unser Fühlen beruhigen.
Räume, die uns miteinander verbinden.
So entstehen Umgebungen, die nicht nur interessant sind, sondern uns auf tiefer Ebene ansprechen – für ein starkes Mindset, persönliche Ausgeglichenheit und maximale Regenerationsfähigkeit.
Wir bei Roots & Rooms verbinden psychologische Erkenntnisse mit architektonischer und planerischer Praxis.
Was meint "Roots"?
Der gewählte Begriff verbindet zwei wesentliche Aspekte, die Teil der Wohn- und Architekturpsychologie sind: zum einen beschreibt es die Wohnerfahrungen, die wir in unserem Leben schon gemacht haben und im Unterbewusstsein bei der Wahl des Lebensraums mitschwingen. Wie sind Sie aufgewachsen?
Der zweite Aspekt ist der Wunsch zurück in die Natur. Der Mensch ist ein natürliches Wesen und fühlt sich draußen in der Natur sehr wohl - alle physischen und psychischen Funktionen lassen sich stärker ins Gleichgewicht bringen. Das erklärt, warum es so wichtig ist, dass der Lebensraum auch immer einen Teil der Natur aufgreifen sollte, um Erholung zu fördern. Ob visuell und/oder taktil, olfaktorisch und akustisch. Die Ansprache der Sinne beeinflusst den gesamtheitlichen Gemütszustand. Welche Form der natürlichen Umgebung bevorzugen Sie?
Unser Ziel: Gesundes Wohnen ist planbar! Räume, die das Wohlbefinden, die Konzentration und das soziale Miteinander fördern.
Ob es die Gestaltung des familiengerechten Eigenheims in der Entstehungsphase ist oder eine Analyse des bedürfnisorientierten Wohnens in einer Bestandsimmobilien, unsere Beratung greift zu unterschiedlichen Zeitpunkten - für das Innen und Außen als Symbiose!
Den Menschen und seine (Wohn-) bedürfnisse stellen wir konsequent in den Mittelpunkt des Projektes! Danach erfolgen Funktionalität und Erscheinungsbild von Lebensräumen.
Denn Räume wirken immer – auf Körper, Geist und Verhalten.
Mit fundierter Architekturpsychologie machen wir diese Wirkung planbar und nutzbar.
So entstehen Gebäude und Innenräume, die nicht nur natürlich ästhetische Merkmale aufweisen, sondern die Wohnlichkeit erhöhen und gleichzeitig die Persönlichkeit stärken. Orte, die Identität schaffen!
Unsere BERATUNG richtet sich an
Privatpersonen
Familien – für ein gesundes, kindgerechtes Zuhause, das die Entwicklung der verschiedenen Lebensphasen positiv unterstützt
Menschen – für mehr Wohlbefinden, Erholung und Klarheit in den eigenen vier Wänden
Personen - die räumliche Veränderungen anhand der persönlichen Lebensphase wünschen (Neubau, Umzug, Trennung)
In vielen Gesprächen zeigt sich, dass Familien oft spüren, dass ihre Wohnung oder ihr Haus sie eher stresst, statt sie zu unterstützen – sei es durch fehlende Rückzugsräume, Unordnung oder eine unpraktische Raumaufteilung.
Aus meiner Erfahrung in der Gestaltung gesundheitsfördernder Lebensräume weiß ich: Schon kleine, gezielte Veränderungen können den Alltag spürbar erleichtern, das Wohlbefinden stärken und den Bedürfnissen aller Familienmitglieder gerecht werden.
Dafür Bedarf es einer kurzen Analyse der Wünsche, Möglichkeiten und Verhaltensweisen!
Unternehmen & Institutionen
Architekten & Bauträger – zur Ergänzung von Projekten durch psychologisch fundierte Raumwirkung und Bedürfnisanalyse der Kunden
Arbeitgeber – für motivierende, konzentrierte und gesunde Arbeitsumgebungen
Wohnquartiere & Naherholung – für Räume, die Entwicklung, Entspannung und Gemeinschaft fördern
Sie oder Ihre Kunden können während der Planungsphase nicht genau erfassen, ob das Gestaltungsergebnis auch den Zweck erfüllt und die Räume tatsächlich die Stimmung und das Wohlbefinden unter gesundheitlichen Aspekten förderen?
An dieser Stelle unterstütze ich Sie! Unter Berücksichtigung von Raumorganigrammen und Bewegungsmustern können Stärken und Schwächen der Räume bereits vorher ermittelt werden und rechtzeitig angepasst werden.
Das Ergebnis:
– weniger Missverständnisse im Planungsprozess
– höhere Zufriedenheit beim Kunden
– ein Raumstruktur, die verschiedene Möglichkeiten in der Nutzung aufweist anhand des alltäglichen Nutzungsverhaltens
Das sagen unsere Kunden
Einfachheit ist die ultimative Raffinesse.
- Leonardo da Vinci
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Erstberatung?
Eine Erstberatung von ca. 30 Min ist kostenlos und ermöglicht den Einstieg in das Thema Wohn- und Architekturpsychologie. Fokus: Sie und Ihre Bedürfnisse anhand der IST-Wohnsituation. Idealerweise findet die Erstberatung nicht in den Räumen statt, die Gegenstand im weiteren Beratungsverlauf sind.
Welches Ziel verfolgt die Wohn- und Architekturpsychologie?
Ziel ist es, die menschlichen Bedürfnisse an Wohnen und gesundheitliche Lebensräume herauszustellen. Die Bedürfnisanalyse der Nutzer sowie die Begutachtung von Raumlogistik und Bewegungsmustern sind Gegenstand der Arbeit, vor dem Hintergrund ein Zuhause für Geborgenheit, Enrholungswert und Selbstverwirklichung zu schaffen. Ästetische und gestalterische Aspekte sind zweitrangig. Finden dennoch ihre Berechtigung und sind Teil der Analyse (Farbpsychologie, Materialien Know-How, Sensorik, Lichtqualität, etc.).
Was bringt mir eine wohnpsychologische Beratung?
Mit einer Analyse zum Thema Wohnpsychologie lassen sich viele Verhaltensweisen erklären. Warum bin ich oft müde, energielos? Wieso streiten wir als Familie ständig im Wohnzimmer? Wieso fühle ich mich Zuhause einsam, obwohl ich viele Nachbarn habe? Wahrgenommene körperliche udn psychische Unstimmigkeiten können mit dem Lebensraum und der Gestaltung des Innenraums zusammenhängen. Oftmals findet diese Analyse keine Berücksichtigung z.B. bei Umzug oder Lebensphasenveränderung. Dem kann mit der Beratung auf den Grund gegenagen werden und bereits während der Planung von Räumen Abhilfe geschafft werden.